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Aktuelle Infos bekommen Sie über Facebook: https://www.facebook.com/home.php#!/pages/Horse-Energy/151519568243473 


zum Thema Fütterung: Interessant der neue Newsletter von Pernaturam: http://www.pernaturam.eu/pdf/news_magazin/file_1_87.pdf?PHPSESSID=3slqg4jmb2882pllahst3nq1a6
  • Gesunde Wiesen – gesunde Pferde / Kranke Wiesen – kranke Pferde: Die meisten jungen Menschen haben noch nie eine richtige Wiese gesehen. Für sie war und ist eine Wiese grün und vielleicht noch etwas gelb. Wenn es dann nicht Löwenzahn ist, den sie gerade noch kennen, geraten sie schon in Panik: Gelb – Jakobskreuzkraut - Gift. So verengt ist inzwischen der Blick. Wiesen waren aber früher artenreich und bunt, 50 bis 100 Pflanzenarten konnte man finden.
  • Alle Stoffe, die in den Körper eines Tieres gelangen, müssen irgendwie auch wieder heraus, und das geschieht über Leber, Gallengänge, Nieren und – auch über die Haut, die Hufe, die Beine und die Bronchien. Für viele dieser Stoffe hat der Körper keine passenden Enzyme zur Verfügung, so dass er sie nicht aufspalten und deshalb nur  schwer ausleiten kann. Gelingt aber die Ausleitung nicht, werden sie im Gewebe, vor allem im Bindegewebe und im
    Interzellularraum, eingelagert und stören die physiologischen Abläufe bis hin zur Mikrozirkulation im zellularen  Bereich. Es gelangen nicht mehr ausreichend Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen. Die Entgiftung der Zellen,
    vor allem die Entlastung von CO2 ist unterbrochen und das Gewebe versauert.
  • Eine weitere Folge ist das Kotwasser, denn durch die Versauerung wird die Darmschleimhaut perforiert, sie lässt Wasser aus dem Körper austreten. Gleichzeitig öffnen diese „Löcher“ Darmbakterien den Zutritt ins Gewebe, wo sie nichts zu suchen haben. 
  • Der pH-Wert im Dickdarm liegt bei einem gesunden Pferd etwas über 7, hier ist es also basisch. In diesem Milieu fühlen Pilze sich nicht wohl. Ganz anders, wenn es sauer wird. Und genau das geschieht ja,wenn Stärke und  Fruktane in den hinteren Verdauungstrakt gelangen und dort von Milchsäurebakterien verdaut werden. Es entwickeln sich ideale Bedingungen für Pilze, die sich am Verzehr von unverdauter Stärke und Fruktanen beteiligen und sich schnell ausbreiten können. Milchsäurebildende Bakterien und Pilze können sich gegenseitig  hochschaukeln. Ph- Wert Kot: etwa 7 (also neutral!) - > das können Sie überprüfen!


JETZT das Pferd vorbereiten: ***************************************
In der neuen St. Georg wird hingewiesen, dass aufgrund der Heuernte ab Frühjahr erhebliche Probleme bei der Versorgung auftreten können. Gerade wenn der Stallbesitzer noch nicht eingedeckt hat.
Gesundheitliche Probleme der Pferde können die Folge sein.
Ein Grund bereits JETZT im Fellwechsel das Pferd nochmals richtig darauf vorzubereiten. Wenn Du wissen willst, wie man das macht, dann ruf mich an.

Aus dem Pernaturam Newsletter 3/2011: "Weidelgras als Dauerfutter und in größeren Mengen, wie es viele Pferde bekommen, ist giftiger als manche angebliche Giftpflanze...." langsam wird mir einiges klar. Mit dem zusätzlich hohen Fruktangehalt in diesem Jahr....

Ein häufiges Thema mit den Pferdebesitzern ist das Thema Fütterung. Es gibt kaum deutschsprachige Literatur mit den Erkenntnissen der neuesten Forschung. Aber: viele der Stoffwechselprobleme des Pferdes kommen aus der Fütterung. Brot ist eines dieser Sachen, die es einfach zu vermeiden gilt. Mehr dazu auch persönlich.

Interessant: http://www.selektive-entwurmung.com/

Achtung: in diesem Jahr scheint die Gefahr von Hufrehe deutlich nach oben zu steigen. Ein sehr interessanter Artikel ist in der Reiter Revue 8/2011 erschienen, ab Seite 78 zu lesen. Durch die hohen Fruktanwerte des Grases entsteht eine häufig unterschätzte Gefahr!

Jacobskreuzkraut: viele Pferde, die Jacobskreuzkraut in häufiger kleineren Mengen verzehren, reagieren mit Schwellungen im Nierenbereich, wie schön auf dieser Thermografie von Nicole Osthoff zu sehen. Man kann nicht genug vor den schweren Folgen durch die massive Verbreitung des JKK warnen. Interessant ist auch, dass Juristen inzwischen die Stallbetreiber, die nichts gegen das JKK unternehmen, in der Haftung sehen.




STUFEN

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse)